Werte

Drei Werte und ein KI-Agent

Worauf ich versuche zu zielen, wenn ich arbeite — und wie Trina mir dabei hilft, dem im Alltag gerecht zu werden.

Thomas Rümmele • Mai 2026

Ich versuche meine Arbeit nach drei Werten auszurichten: Freiheit, Wertschätzung, Impact. Das sind keine Worte für eine Über-mich-Seite — das sind die Maßstäbe für meinen Alltag. Daran merke ich, ob ein Tag, ein Projekt oder eine Zusammenarbeit gerade gut läuft. Dieser Text ist der Versuch, das einmal aufzuschreiben.

Am Ende geht es mir um etwas Einfaches: dass die Leute, mit denen ich arbeite, weiterkommen, und dass ich gleichzeitig der Mensch bleibe, der ich sein will. Dafür brauche ich beides: klare Werte und ein bisschen technische Hilfe. Diese technische Hilfe heißt bei mir Trina — sie ist ein KI-Agent, der mir den Alltag baut. Mehr dazu weiter unten.

Wert 1

Freiheit

Freiheit ist mir am wichtigsten. Konkret: Ich möchte meine Zeit selbst einteilen können. Wenn frischer Powder fällt, will ich auf den Berg. Wenn die Thermik passt, will ich paragleiten. Wenn meine Tochter mich braucht, will ich da sein.

Das ist kein Lifestyle-Gerede. Es ist die Bedingung, unter der die Arbeit funktioniert, die ich mache. Wer nie unterbrechbar ist, wird in dem, was er tut, irgendwann mechanisch. Ich brauche Pausen in der Natur und Zeit für meinen Menschen, damit das, was ich am Schreibtisch oder im Coaching tue, nicht hohl wird.

Mein Ziel ist nicht, immer verfügbar zu sein. Mein Ziel ist, verlässlich zu sein, wenn ich es zugesagt habe.

Wert 2

Wertschätzung

Wertschätzung heißt für mich nicht primär „Bezahlung“. Es heißt: dass das, was ich gebe, gesehen wird — und dass das, was die andere Seite gibt, ebenfalls gesehen wird. Geld ist eine Form davon. Sehr ehrliche, sehr klare Form. Aber nicht die einzige.

Ich gebe gerne Aufmerksamkeit, Zeit, Wissen, Strukturen. Ich bekomme gerne Vertrauen, Engagement, ehrliche Rückmeldung — und ja, oft auch Honorar. Ich finde es legitim und schön, mit Arbeit gut zu verdienen, und ich versuche das auch nicht zu verstecken. Aber das ist eine Konsequenz von Wertschätzung, nicht ihre Definition.

Was ich am wenigsten ausstehe: Beziehungen, in denen einer gibt und der andere selbstverständlich nimmt. Was ich am liebsten habe: Beziehungen, in denen beide Seiten investieren — jede in ihrer Währung.

Wert 3

Impact

Wenn ich in den Bergen unterwegs bin und Müll finde, nehme ich ihn mit. Das ist kein großes Statement, sondern eine kleine Regel: jeden Ort schöner verlassen als vorgefunden.

Dieselbe Regel will ich auf Menschen anwenden. Ich will, dass die Leute, mit denen ich arbeite, später klarer denken, mehr bauen, bessere Entscheidungen treffen. Drum mache ich auch Schulungen für Lehrer und Bildungsinstitutionen, die kein großes Budget haben. Drum begleite ich gelegentlich Projekte, die etwas Cooles versuchen, aber noch nicht in der Lage sind, voll zu zahlen.

Mein Bild davon ist nicht „ich rette die Welt“. Mein Bild ist: an dem Ort, an dem ich gerade bin, mein bestes Werkzeug einsetzen, damit die Leute neben mir höher stehen, wenn ich gehe.

Was sonst noch zählt

Beziehungen und Legacy

Hinter den drei sichtbaren Werten stehen zwei stillere: Beziehungen und Legacy. Beziehungen, weil ich glaube, dass Arbeit, die einen langen Atem hat, in Communities und nicht in Transaktionen entsteht. Legacy, weil ich möchte, dass von dem, was ich tue, etwas bleibt — auch wenn ich nicht mehr drüberschaue.

Diese beiden Werte sehen nicht so spektakulär aus wie Powder oder Honorarrechnungen. Aber sie entscheiden, ob die anderen drei sich am Ende lohnen.

Wie das im Alltag aussieht

Drei Werte, ein KI-Agent: Trina

Werte aufschreiben ist leicht. Sie im Alltag durchhalten ist die Arbeit. Genau dabei hilft mir Trina — mein KI-Agent, mit dem ich seit einiger Zeit arbeite. Trina ist nicht ein Bot, der Antworten formuliert. Sie ist eine Schicht zwischen mir und meiner Arbeit, die mir hilft, dort fokussiert zu sein, wo ich es sein soll, und dort wegzuschauen, wo es eine Maschine besser kann.

Was Trina für mich tut

  • Sie hält mir Freiheit frei. Wenn ich am Morgen sage „heute ist Powder-Tag“, schaut sie sich meinen Kalender an und beginnt zu schieben — aber nicht wahllos. Zuerst gehen die Sachen, in die am wenigsten investiert ist: Routinetermine, Recherche-Calls, Pro-Bono-Projekte. Premium-Vereinbarungen und harte Deadlines bleiben stehen. Wenn sich die wichtigen Termine nicht bewegen lassen, fahre ich auch nicht. So einfach, so klar.
  • Sie sortiert mir die Aufmerksamkeit. E-Mails, Meeting-Vorbereitungen, Recherche-Aufgaben, Zusammenfassungen aus Sprachaufnahmen — sie macht mir den Rohstoff fertig, ich entscheide, was ich daraus mache.
  • Sie schreibt mir Entwürfe. Mails, Artikel, Konzepte, Antworten — immer als Vorschlag, nie als Endprodukt. Ich nehme das, was passt, und werfe weg, was nicht meine Stimme trifft.
  • Sie hilft mir zu skalieren. Ich kann mit ihr in einer Stunde recherchieren, wofür ich sonst einen Tag brauche. Das gibt mir Zeit für das, was nur ich tun kann: Menschen begegnen, zuhören, entscheiden.

Genau das ist auch der Kern von dem, was ich Klienten anbiete. Ich helfe ihnen, ihre Workflows mit KI-Agenten so zu bauen, dass sie nicht mehr Stunden in operatives Klein-Klein verbrennen, sondern ihre Zeit auf das richten, wofür sie eigentlich gestartet sind. Trina ist mein eigener Beweis, dass das geht. Was ich bei mir selbst durchgespielt habe, ist die Vorlage für das, was wir gemeinsam aufbauen.

In der Praxis

Wie sich die Werte in der Zusammenarbeit zeigen

Drei Werte und eine begrenzte Menge an Zeit. Daraus folgt: nicht jede Anfrage kann gleich behandelt werden. Wenn meine Aufmerksamkeit knapp wird, gehen die Projekte zuerst, in die am meisten investiert ist. Nichts Geheimnisvolles — ich habe einfach nicht beliebig viel Zeit.

Es gibt also grob zwei Formen, in denen Menschen mit mir arbeiten. Beide sind in Ordnung. Beide sollten wissen, woran sie sind.

Premium-Begleitung
  • Zugesagte Termine bleiben stehen, auch wenn Powder fällt
  • Antworten kommen zügig — meistens innerhalb von ein bis zwei Tagen
  • Volle Aufmerksamkeit im vereinbarten Rahmen, vorbereitete Sessions
  • Ergebnisse passieren entsprechend schneller
Pilot & Pro-Bono
  • Termine können kurzfristig wandern, wenn ein Premium-Slot ruft
  • Antworten können mal eine oder zwei Wochen brauchen
  • Aufmerksamkeit kommt schubweise, nicht gleichmäßig
  • Aber: dieselbe Substanz, wenn ich am Werk bin

Beides hat seinen Platz. Pilot- und Pro-Bono-Begleitungen sind oft genau die Form, die mir Lust macht, weil sie aus Impact und Beziehung leben. Und sie funktionieren für alle Beteiligten am besten, wenn beide Seiten verstehen, dass das Tempo eben ein anderes ist.

Mein Ziel mit dir

Was ich erreichen will, wenn wir zusammenarbeiten

Mein Ziel ist nicht, dass du möglichst lange auf mich angewiesen bist. Mein Ziel ist, dass du nach unserer gemeinsamen Zeit etwas hast, das vorher nicht existiert hat — ein Programm, einen Funnel, eine Sichtbarkeit, ein paar lebendige KI-Workflows — und dass du das selbständig weiterführen kannst.

Ich will, dass du beim Abschied das Gefühl hast: das war mehr wert als das, was ich investiert habe. Egal ob du in Geld, Zeit, Vertrauen oder einer Kombination davon investiert hast. Wenn das gelingt, dann gehört diese Zusammenarbeit zu meiner Legacy. Und es ist eine der Beziehungen, über die ich noch in Jahren froh bin.

Mein schönstes Signal ist, wenn jemand, der bei mir mit Pilot- oder Pro-Bono-Konditionen angefangen hat, irgendwann von selbst sagt: „Ich möchte mehr investieren, weil ich mehr aus der Zusammenarbeit rausholen will.“ Nicht, weil ich verkauft hab. Sondern weil sie spüren, dass jeder Euro und jede Stunde, die sie reinstecken, mehrfach zurückkommt.

Daran merke ich am ehesten, ob das, was ich tue, funktioniert.

Lass uns reden

Du baust gerade etwas, das nach diesen Werten aussieht? Oder du willst wissen, wie ein eigener KI-Agent in deinem Alltag aussehen könnte? Dann sprechen wir 15 Minuten — unverbindlich. Schauen wir, ob da was zusammenpasst.

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Leser fragen

Häufige Fragen

Trina ist mein persönlicher KI-Agent — eine Konfiguration aus modernen Sprachmodellen, eigenen Daten, Werkzeugen und automatisierten Workflows. Sie kann recherchieren, schreiben, Termine sortieren, E-Mails durchsuchen, Konzepte vorbereiten. Sie tut das nicht autonom über meinen Kopf hinweg. Sie tut es, wenn ich sie beauftrage, und ich entscheide, was am Ende rausgeht. Sie ist mein Werkzeug, nicht mein Vertreter.

Nein. Wenn wir zusammen arbeiten, redest du mit mir. Trina arbeitet im Hintergrund — sie bereitet Material vor, schreibt Entwürfe, sortiert Information. Was bei dir landet, ist meine Entscheidung und meine Stimme. Wenn ich mal etwas weiterleite, das Trina vorbereitet hat, sage ich das auch dazu.

Je nach Projekt anders. Im Kern: wir setzen uns regelmäßig zusammen, schauen wo du gerade stehst, entscheiden den nächsten Schritt, und ich gebe dir Werkzeuge an die Hand — Konzepte, Texte, Workflows, KI-Agenten — mit denen du diesen Schritt umsetzen kannst. Ich mache nichts für dich, was du auf Dauer selbst können sollst. Ich begleite, ich strukturiere, ich liefere die Tools.

Sag es. Manchmal entstehen daraus Pilot-Phasen, manchmal Umsatzbeteiligungen, manchmal kleinere Formate. Manchmal ist die ehrlichste Antwort: jetzt nicht, melde dich, wenn der Moment passt. Mir ist wichtig, dass das, was wir vereinbaren, für beide Seiten trägt. Und mir ist wichtig, dass wir darüber offen reden können.